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Der Weg zur Behindertenwerkstatt 28 Dez 2019 21:06 #972

Hallo Miguel,

wenn ich es richtig verstanden habe, ist Roman in einer mir (etwas) bekannten WfbM.
Diese ist recht gut. Ich würde jetzt erst mal den Berufsbildungsbereich durchlaufen lassen und dann schauen, was sie dort empfehlen. Es gibt immer wieder Menschen, die dort dann die Empfehlung für den 1. Arbeitsmarkt bekommen. Da gibt es auch einige Kooperationen...

Wegen PB, was genau möchtest du wissen?
Wir sind da mittlerweile recht geübt. Aktuell haben wir 6 PB am laufen, von 10 h pro Woche bis Rund-um-die-Uhr. Haben Erfahrung mit diversen Kostenträgern und einigen EUTB-Stellen.
Bilde mir ein, dass ich da inzwischen einiges an Wissen habe.;)

Ansonsten haben alle (?) MZEB´s ("SPZ für Erwachsene") eine Sozialberatung. Wenn man Glück hat, ist diese gut und informiert und kann dann hoffentlich gut beraten.

Gruß, Inga









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Der Weg zur Behindertenwerkstatt 28 Dez 2019 21:02 #971

Hi,
Ich habe da 2 Personen, die aus meiner Sicht einiges zur Information beitragen könnten, viel besser und fundierter als ich das könnte.
Ich frage die beiden einfach mal ganz unverbindlich und ohne Details, ob die sich sowas überhaupt vorstellen könnten.

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Der Weg zur Behindertenwerkstatt 28 Dez 2019 20:24 #967

Vielen Dank für die Antwort, Detlef.

Mittlerweile hat sich sehr viel getan seit Roman im September die Schule beendete.
Roman besucht mittlerweile eine WfbM in der Nähe und es gefällt ihm gut. Er bekommt aktuell 117 Euro/Monat. Auch das mit der KV hat sich geklärt. Das übernimmt die Agentur für Arbeit, die auch 12 angepasste Arbeitshandschuhe im Jahr bewilligt hat und zudem auch orthopädische Sicherheitsschuhe.
Allein mit der Familienkasse und dem Sozialamt sind wir noch nicht einig. Mehr durch Zufall hatten wir im Sommer erfahren, dass Menschen in WfbM Anspruch auf Grundsicherung haben, auch wenn sie noch zu Hause wohnen. Wir haben die Grundsicherung daraufhin nach sehr viel Formularkram erfolgreich für Roman beantragt. Allerdings waren wir nicht damit einverstanden, dass das Kindergeld vom Sozialamt angerechnet wird auf die Grundsicherung. Die Familienkasse ihrerseits behält das Kindergeld für Roman seit November ein mit der Argumentation, dass er Grundsicherung bekomme und das Sozialamt Anspruch erhebe. Gegen die Entscheidungen beider Ämter laufen Widerspruchsverfahren. Auch die waren sehr intensiv in der Vorbereitung und wir durften uns in die aktuelle Rechtssprechung einarbeiten.

Kopfzerbrechen habe ich bezüglich Roman bei Folgendem: er scheint mir sehr stark in logischem, bildhaftem und strategischen Denken. Bei komplexen Gesellschaftsspielen ziehen Conni und ich zu Hause gegen ihn meist den Kürzeren. Womöglich ist also ein WfbM für Roman auf Dauer nicht die geeignete Einrichtung.

Ein weiteres Thema ist das sogenannte "Persönliche Budget". Auch hier gibt es ja Antragsmöglichkeiten. Hiermit haben wir uns noch gar nicht befasst. Bei diesen ganzen Dingen vermisse ich so etwas wie einen persönlichen "Guide", der den betroffenen Familien aufzeigt, was überhaupt so "geht", wenn man ein behindertes Kind hat. Das meiste erfahren wir mehr oder weniger zufällig, aber nicht geordnet und konzentriert.

Ich denke, zu diesem Themenkomplex sollte einmal etwas gebracht werden bei einem der beiden nächsten Familientreffen.

:)
Magis esse quam videri!

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Letzte Änderung: von Miguel.

Der Weg zur Behindertenwerkstatt 28 Dez 2019 19:45 #966

Hallo Miguel,

ich arbeite jetzt nach langer Auszeit mal so einige Threads im Forum durch, zu der geschilderten Thematik:
Kira war nach der Schulzeit zunächst in einem Berufsbildungswerk, und nun in der beruflichen Ausbildung über die Alexiander-Werkstätten. Also nur Ausbildung dort, sie wohnt in ihrer eigenen Wohnung, zusammen mit der Lebenshilfe hat das gut funktioniert.

Die finanzielle Situation ist für ihre Verhältnisse wirklich ok, also da hat sie nach Abzug von Miete, KK, Verpflegung und anderen Fixkosten immerhin eine 3-stellige Summe für sich pro Monat, dazu gibt es noch einen Topf für spezielle Ausgaben wie z.B. Urlaub oder besondere Anschaffungen.

Vielleicht hat sich ja bei euch schon alles geregelt, ansonsten können wir uns dazu ja mal austauschen.

BG,
Detlef

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Der Weg zur Behindertenwerkstatt 09 Mär 2019 17:11 #940

Unser Sohn beendet in diesem Juli seine Schulzeit. Danach wird er seinen Weg machen in einer Behinderten-Werkstatt der Lebenshilfe.

Was wir bereits wissen:
- Man kann sich die Werkstatt in der Regel nicht aussuchen, wenn man eine bezahlte Beförderung dorthin haben möchte
- demnächst steht ein Termin mit dem Arbeitsamt an zur Teilhabe am Leben. Unser Sohn wurde direkt angeschrieben. Er hat natürlich kein Wort verstanden im Brief. Das ist zu abstrakt. Was denken die sich eigentlich bei den Ämtern? Absolut unpassend solche Briefe in solch einer Ansprache.

Was wir noch nicht wissen:
- Müssen wir unseren Sohn in einer Werkstatt anmelden oder kommt jemand auf uns zu?
- Wer übernimmt die Kosten für die Krankenkasse? In den 27 Monaten der berufsvorbereitenden Phase wird dies anscheinend noch übernommen, danach muss dies jeder selbst bezahlen. Das monatliche Werkstatt-Einkommen wird ca. 80 Euro monatlich betragen, der Beitrag zur Krankenkasse aber anscheinend um 105 Euro im Monat. Wenn ich richtig rechne, kann da was nicht stimmen.
Welche Erfahrungen gibt es bei Euch?
Magis esse quam videri!

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